„Manchmal reicht es nicht, über den Tellerrand hinauszuschauen – manchmal muss man den Teller hochheben und darunter sehen.“

Die IT der Wiener Sozialdienste ist ein zentraler Bestandteil des Unternehmensverbundes. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass über 180 Softwareanwendungen reibungslos funktionieren und rund 33 Standorte technisch betreut werden. Ein Job, der viel Flexibilität, technisches Know-how und starke kommunikative Fähigkeiten erfordert. Wir haben mit den IT-Expertinnen der Wiener Sozialdienste gesprochen und einen spannenden Einblick in ihren Arbeitsalltag bekommen.

Herausforderungen und Abwechslung – Kein Tag gleicht dem anderen

Jeder Unternehmensbereich, jeder Standort hat eigene Arbeitsweisen – und genau das macht die Arbeit so abwechslungsreich. „Keine Software ist mit einer anderen vergleichbar, es gibt unzählige unterschiedliche Geräte und Anwendungen – und doch müssen sie alle reibungslos funktionieren. Immer auf dem neuesten Stand zu sein ist essenziell“, erläutert uns eine der Mitarbeiterinnen.

Die häufigsten Anfragen, die die IT der Wiener Sozialdienste erreichen, betreffen technische Probleme mit Arbeitsgeräten – ob im Büro oder im Homeoffice. Von vergessenen Passwörtern bis hin zu Verbindungsproblemen oder schlicht einer ausgeschalteten Lautstärketaste, die in einer herausfordernden Situation übersehen wurde  – die Bandbreite an Anliegen ist groß. „Manchmal sind es Kleinigkeiten, manchmal komplexe Herausforderungen – aber genau das macht den Job spannend. Kein Tag ist wie der andere. In jedem Fall geht es uns immer darum, dass wir für Menschen eine Umgebung schaffen wollen, die sie unterstützt und sie nicht mehr fordert, als es ihr Beruf ohnehin schon tut.“

Kommunikation ist der Schlüssel

Wer denkt, dass IT nur aus Zahlen, Codes und Systemen besteht, täuscht sich. Kommunikation spielt eine zentrale Rolle. „Je genauer ein Problem beschrieben wird, desto schneller können wir eine Lösung finden“, erklären die IT-Expertinnen. „Es ist ein bisschen wie beim Arztbesuch – je genauer die Beschreibung der Symptome, desto besser die Diagnose. Wir haben einerseits viel Erfahrung damit, wo Probleme liegen können, wissen aber auch wie wir nachfragen müssen, um Probleme identifizieren zu können.“

Besonders wichtig ist es, technische Probleme und Lösungen verständlich zu „übersetzen“. IT-Fachjargon hilft wenig, wenn jemand nicht aus der IT kommt. Stattdessen braucht es Geduld, Empathie und die Fähigkeit, Menschen auf ihrem Wissensstand abzuholen.

Wenn Technik auf Kreativität trifft

Auch wenn es in der IT um technische Lösungen geht, gibt es doch manchmal Momente, die für ein Schmunzeln sorgen. So kam nach einem Arbeitsplatzumbau einmal die Rückmeldung, dass die Stofftiere auf dem Schreibtisch nun nicht mehr ideal vor dem Monitor sitzen würden. „Solche Situationen kommen nicht so oft vor, lockern aber den Arbeitsalltag auf und zeigen, wie individuell jeder Arbeitsplatz gestaltet ist“, erzählt eine Kollegin. Wichtig ist dabei immer der respektvolle Umgang mit den Anliegen der Mitarbeiter:innen. Die IT der Wiener Sozialdienste versteht sich als Unterstützung, die mit Geduld und Verständnis Lösungen findet, egal, wie groß oder klein das Problem erscheint.

Flexibilität und Teamgeist – Erfolgsfaktoren in der IT

Flexibilität ist das A und O in der IT. „Man kann sich seinen Tag noch so gut vornehmen – meist kommt es dann doch anders“, erzählen die Kolleginnen. Neue Herausforderungen tauchen plötzlich auf, und oft muss schnell reagiert werden. Wenn zum Beispiel ein System ausfällt,  „dann gilt es, Ruhe zu bewahren, den Überblick zu behalten und schnell zu handeln.“ Es hilft aber, dass es klar definierte Zuständigkeiten und Prozesse gibt, auf die wir im Ernstfall zurückgreifen können.

Doch die IT der Wiener Sozialdienste ist kein Einzelkämpfer-Job. Teamarbeit wird großgeschrieben. „Wir sind wie eine Familie – wir tauschen uns aus, unterstützen uns gegenseitig und lernen voneinander“, erzählt eine Mitarbeiterin.

Erfolge, auf die man stolz sein kann

Ein Projekt, auf das die IT der Wiener Sozialdienste besonders stolz ist, ist die Einführung der Citrix-Umgebung, die heute das Arbeiten enorm erleichtert. Es wurden aber andere knifflige Herausforderungen erfolgreich gemeistert – beispielsweise als ein fehlerhaftes Microsoft-Update es unmöglich machte, sich anzumelden. „Innerhalb weniger Stunden haben wir das Problem behoben – und alle Mitarbeiter:innen der Wiener Sozialdienste konnten wieder arbeiten.“

Frauen in der IT – einfach machen!

IT ist noch immer eine männerdominierte Branche – aber das hat die Kolleginnen nie abgeschreckt. Auf die Frage, welche Tipps sie jungen Frauen geben würden, die eine IT-Karriere in Betracht ziehen oder auch älteren Frauen, die noch einmal über einen neuen Berufsweg nachdenken, ist die Antwort klar: „Einfach machen! Wenn es dein Traumjob ist, dann lass dich nicht beirren.“

Mehr als nur Technik – der soziale Gedanke zählt

Die IT der Wiener Sozialdienste ist mehr als nur eine technische Supportstelle. Ihre Arbeit ermöglicht es, dass Heimhelfer:innen, Pflegekräfte, Ärzt:innen, Logopäd:innen, Musiktherapeut:innen und noch viele andere Berufsgruppen sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: Menschen zu unterstützen und zu begleiten.

Ein großes Danke an das IT-Team der Wiener Sozialdienste – für euren Einsatz, eure Geduld und euren unermüdlichen Support!